„Il Trovatore” an der Wiener Staatsoper: Alle Augen sind auf einen gerichtet! | klassik-begeistert.de

Yusif Eyvazov als Manrico an der Wiener Staatsoper
Foto: Yusif Eyvazov als Manrico © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

Wiener Staatsoper, 25. September 2019
Giuseppe Verdi, Il trovatore

von Jürgen Pathy

Bei einer Sache sind sich fast alle einig: „Il Trovatore“ ist eine Oper, bei der vor allem der Gesang und die Musik im Mittelpunkt stehen. Für darstellerische Akrobatik bleibt in diesem Racheepos, dessen Inhalt auf den ersten Blick enorm komplex und seltsam erscheint, wenig Spielraum. Kein Geringerer als der große Enrico Caruso soll es gewesen sein, der einst meinte: „Eigentlich ist die Oper recht leicht aufzuführen, man braucht nur die besten vier Sänger der Welt“. Doch die stehen selbst einem Traditionshaus wie der Wiener Staatsoper nicht jeden Tag zur Verfügung – schon gar nicht im alltäglichen Repertoire-Programm.

Im Mittelpunkt dieser Serie steht eindeutig Yusif Eyvazov… (mehr …)

Dominique Meyer wird neuer Intendant der Mailänder Scala

Dominique Meyer im Parkett der Wiener Staatsoper © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn
Foto: Dominique Meyer im Parkett der Wiener Staatsoper © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

Was eigentlich eh schon jeder geahnt hat, jetzt steht es fest: Dominique Meyer folgt Alexander Pereira ab Juli 2021 als Intendant der Mailänder Scala. Das verkündete der Mailänder Bürgermeister Giuseppe Sala heute Abend.

„Der Scala-Aufsichtsrat hat meinem Vorschlag zugestimmt, dass Pereira bis Ende meines Bürgermeistermandats im Juni 2021 bleibt“, berichtete Sala am Ende einer zweieinhalbstündigen Aufsichtsratssitzung. Mit diesem Vorschlag seien sowohl Pereira, 71, als auch Meyer, 63,  einverstanden. (mehr …)

Wiener Staatsoper: „British Ballet at its best“ entzündet einen Funken | klassik-begeistert.de

Foto: Liudmila Konovalova, Jakob Feyferlik © Wiener Staatsoper / Ashley Taylor

Wiener Staatsoper, 21. Juni 2019
MacMillan | McGregor | Ashton
Ballett zur Musik von Dmitri Schostakowitsch, Steve Reich & Franz Liszt

Wiener Staatsballett
Valery Ovsyanikov, Dirigent
Igor Zapravdin und Shino Takizawa, Klavier

von Jürgen Pathy

Wäre nur jedes erste Mal derart erfüllend, es gäbe weniger gebrochene Herzen und mehr Liebe auf dieser Welt. Mit einem abwechslungsreichen Ballettabend, der nebenbei auch ein wenig von der Entwicklungsgeschichte des britischen Royal Ballet erzählt, wurde Freitagabend in der Wiener Staatsoper der Funke in mir entzündet, der zu einer großen Flamme werden könnte…

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Die Wiener Staatsoper feiert ihr 150-jähriges Jubiläum

Foto: © Wiener Staatsoper

Die Wiener Staatsoper feiert ihr 150-jähriges Jubiläum. Das „erste Haus am Ring” zählt zweifelsohne zu den bekanntesten und wichtigsten Opernhäusern der Welt. Aus dem Staatsopernorchester rekrutieren sich die berühmten Wiener Philharmoniker, und die Oper kann für ihren Spielplan auf das weltweit größte Repertoire zurückgreifen.

Mit einer Geburtstagsmatinee wird der offizielle Festakt am Samstag, 25. Mai 2019, eröffnet. Radio Ö1 überträgt live ab 10:05 Uhr. Am selben Tag folgt die große Festpremiere von Richard Strauss’ „Frau ohne Schatten”, ab 17:30 Uhr ebenfalls Live via Ö1 zu verfolgen. Und Sonntagabend, 26. Mai 2019, schließt sich der Kreis mit dem Jubiläumskonzert vor der Oper, zu dem alle Wienerinnen und Wiener herzlichst eingeladen sind – ORF III sowie ARTE übertragen Live ab 20:30 Uhr. (mehr …)

Alles überragender Wotan an der Wiener Staatsoper | klassik-begeistert.de

Tomasz Konieczny als Wotan
Foto: Tomasz Konieczny als Wotan an der Wiener Staatsoper © Michael Pöhn

Große Namen für den Ring 2020 im Gespräch: Andreas Schager, Nina Stemme, Elisabeth Kulman…

Foto: Tomasz Konieczny als Wanderer im „Siegfried“ © Michael Pöhn
Wiener Staatsoper, 8., 12., 16., 20. Januar 2019

Richard Wagner, Der Ring des Nibelungen

von Jürgen Pathy

Der Wiener „Ring“ des Jahres 2019 ist Geschichte. Ein durchwachsener Ring mit Höhen und Tiefen. Ein teilweise indisponiertes Orchester, ein zähflüssiger Rhein und anderweitige Nuancen sind es auch, die den Einzug in die geschichtsträchtigen Annalen verhindern dürften – trotz eines alles überragenden Wotans. Denn das Dirigat des deutschen Axel Kober, 48, wirkte über weite Strecken des „Vorabends“ und des „dritten Tags“ in der Wiener Staatsoper behäbig, trocken und glanzlos. (mehr …)