Lockdown: Theater bleiben in Österreich weiterhin geschlossen

VonKlassikpunk

Lockdown: Theater bleiben in Österreich weiterhin geschlossen

Foto: Theater und Opernhäuser wie die Wiener Staatsoper dürfen weiterhin kein Publikum empfangen © Alexander Kada

Die bestehenden Betretungsverbote bleiben aufrecht. Vorerst zumindest bis zum 25. April 2021. Zusätzlich wurden verschärfte Maßnahmen verabschiedet, die in Wien, Burgenland und Niederösterreich seit 1. April gültig sind. Das hat das Bundesministerium für Soziales in der 6. Novelle der 4. COVID-19-Schutzmaßnahmen-Verordnung bekannt gegeben.

Seit 1. April gelten in einigen Bundesländern Österreichs verschärfte Ausgangsregeln. Während in Vorarlberg die Gastronomie seit 15. März im Innen- und Außenbereich wieder öffnen durfte, wurden in Wien, Burgenland und Niederösterreich die Maßnahmen verschärft. Aufgrund steigender Infektionszahlen in Ost-Österreich hat sich die österreichische Bundesregierung dazu entschlossen, die sogenannte Osterruhe einzuführen – vorerst bis zum 10. April 2021.

Theater bleiben bis 25. April geschlossen

Was bedeutet das für Freizeit- und Kultureinrichtungen. Für alle Einrichtungen, die bislang sowieso geschlossen waren, verlängert sich das Betretungsverbot. Für Theater und Opernhäuser bedeutet das also, dass diese zumindest bis zum 25. April 2021 geschlossen bleiben. Selbst der Idee von Bogdan Roščić, der die Wiener Staatsoper als Museum geöffnet hatte, wurde ein Riegel vorgeschoben. Museen, Zoos etc, die bislang öffnen durften, müssen nun auch wieder schließen.

Das ist nicht einmal mehr eine Pressemeldung wert. So viel zum Stellenwert kultureller Einrichtungen in Österreich.

(Matthias Naske, Intendant Wiener Konzerthaus)

Medial gab es dazu bislang kaum eine Stellungnahme. Matthias Naske, Intendant des Wiener Konzerthaus, hat diesbezüglich folgendes getwittert:

Über den Autor

Klassikpunk administrator

Jürgen Pathy aka Klassikpunk, Baujahr: 1976, lebt in Wien. Von dort möchte der gebürtige Burgenländer auch nicht mehr so schnell weg. Der Grund: die kulturelle Vielfalt, die in dieser Stadt geboten wird. Seit 2017 bloggt und schreibt der Wiener für Klassik-begeistert. Sein musikalisches Interesse ist breit gefächert: Von Bach über Pink Floyd, Nick Cave und AC/DC bis zu Miles Davis und Richard Wagner findet man fast alles in seinem imaginären CD-Schrank.

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