Erlebnis Bühne in memoriam KS Edita Gruberová

VonKlassikpunk

Erlebnis Bühne in memoriam KS Edita Gruberová

Foto: Edita Gruberová beim Bühnenabschied mit Donizettis „Roberto Devereux”, 2019 in München © Wilfried Hösl / ​Bayerische Staatsoper

Vergangenen Montag ist KS Edita Gruberová gestorben. In memoriam ändert ORF III sein Programm und zeigt am Sonntag, 24. Oktober, Meilensteine einer unvergleichlichen Karriere

Für viele war sie die beste Koloratursopranistin der letzten fünfzig Jahre. Über Jahrzehnte hat sie an den bedeutendsten Opernhäuser der Welt gesungen – Wien und die Wiener Staatsoper sind dabei immer ihre künstlerische Heimat geblieben. Edita Gruberová wäre im Dezember 75 Jahre alt geworden. weiterlesen

VonKlassikpunk

TV Tipp: Thielemann und die Wiener Philharmoniker servieren seltenes von Anton Bruckner

Foto: Christian Thielemann und die Wiener Philharmoniker © Terry Linke

Sonntag, 17. Oktober 2021, ab 08:55 Uhr: Christian Thielemann und die Wiener Philharmoniker spielen seltene Werke Anton Bruckners

„Ein absolutes Highlight!”, schreibt der ORF. Nicht nur für die Zuseher, sondern vermutlich auch für Christian Thielemann und die Wiener Philharmoniker​. Während des Lockdowns haben sie Bruckners kaum bekannte Nullte Symphonie und seine „Studiensymphonie” eingespielt. Ort des Geschehens: der Goldene Saal im Musikverein Wien. Der ORF war mit den Kameras dabei und sendet die Aufnahme kommenden Sonntag, 17.10.2021, ab 08:55 Uhr. Hier geht’s zum Stream ⇒ auf ORF III weiterlesen

VonKlassikpunk

18. Internationaler Chopin Wettbewerb LIVE im Stream

Foto: Saal der Warschauer Nationalphilharmonie während des Internationalen Chopin-Wettbewerbs 2005 © Jialiang Gao

18. Internationaler Chopin Wettbewerb. Von 2. Oktober bis 23. Oktober 2021 in Warschau. Die Konzerte sind via Stream live zu verfolgen.

Dabei sein, wenn der Weg einer möglichen Karriere geebnet wird. Der Internationale Chopin Wettbewerb in Warschau machts möglich. Von hier aus haben schon große Karrieren begonnen. Der große Maurizio Pollini gewann ihn 1960. Martha Argerich, die unverwüstliche „Löwin am Klavier”, wie sie genannt wird, fünf Jahre später, 1965. Übrigens das Intervall, in dem der älteste und angesehenste Musik-Wettbewerb der Welt über die Bühne läuft. In der jüngeren Geschichte waren es Yulianna Awdejewa, der Österreicher Ingolf Wunder oder Rafał Blechacz, die hier ihr Talent unter Beweis stellten. Aktuell allesamt erfolgreich international tätig.

Via Youtube ⇒ ist es nun möglich, den Weg der neuen Generation zu verfolgen. Seit 3. Oktober 2021 laufen die Hauptrunden des 18. Internationalen Chopin Wettbewerbs. Die Teilnehmer dürfen 17 bis 28 Jahre alt sein. Auf die Sieger warten lukrative Verträge in den besten Konzerthäusern. Alle Teilnehmern und wann sie spielen, gibt es auf der Homepage ⇒ des Wettbewerbs. weiterlesen

VonKlassikpunk

Michael Schade singt in Schuberts “Shakuntala” im Muth

Foto:  Shovana Narayan © Heinz Mirka

Franz Schuberts kaum gespieltes Opernfragment SHAKUNTALA feiert im MuTh in der Fassung von Gerald Wirth Wien-Premiere (konzertante Aufführung mit indischem Tanz, 5. & 6. Oktober 2021). Mit KS Michael Schade und Cornelia Horak in der Titelpartie.

Wie viele seiner Zeitgenossen war Schubert fasziniert vom Drama „Śakuntalā“ des altindischen Dichters Kālidāsa. Doch seine Vertonung blieb unvollendet. Gerald Wirth hat das Fragment behutsam orchestriert und damit spielbar gemacht. Unter seiner Leitung erklingt „Shakuntala“ nun mit Cornelia Horak in der Titelrolle und Michael Schade als König Dushmanta, sowie dem Chorus Juventus konzertant auf der Bühne des MuTh; mit einer begleitenden Choreographie Shovana Narayans, einer der in Indien bekanntesten Tänzerinnen im modernen Kathak. weiterlesen

VonKlassikpunk

In Neapel lässt man die drei Tenöre wieder hochleben

Foto: (v.l.n.r) Francesco Demuro, Xabier Anduaga, Francesco Meli, Marco Armiliato © Jürgen Pathy

Teatro San Carlo, Neapel, 19. September 2021
Enrico-Caruso-Gala

Francesco Meli, Tenor
Francesco Demuro, Tenor
Xabier Anduaga, Tenor
Orchestra del Teatro di San Carlo

von Jürgen Pathy (Text und Foto)

Authentischer geht es nicht. „’O sole mio“ in einem italienischen Opernhaus, geleitet von einem Italiener, begleitet von einem italienischen Orchester. Beinahe auch noch von drei italienischen Tenören gesungen. Um das zu erleben, bleibt einem nur die Reise nach „Bella Italia“, wo nicht nur das „Dolce vita“ ruft, sondern auch die Heimat des Belcantos, des italienischen Schöngesangs. Neapel bietet das alles. weiterlesen

VonKlassikpunk

Emmanuel Tjeknavorian: „Liebe und Musik kennen kein Alter”

Foto: Emmanuel Tjeknavorian © Lukas Beck

Geige alleine ist ihm nicht genug. Obwohl er mit ihr bereits viel erreicht hat, zieht es Emmanuel Tjeknavorian nun auch aufs Dirigentenpult. Weshalb, das erzählt der junge Österreicher im Interview mit Klassik begeistert.

Grüß Gott, Herr Tjeknavorian. Wie würden Sie sich selbst bezeichnen – als Geiger oder als Dirigent?

Ich bin ein Künstler, der musiziert. weiterlesen

VonKlassikpunk

Pathys Stehplatz (7) – ein Brief an Philippe Jordan: „Bitte mehr davon!“

Foto: Philippe Jordan im Orchestergraben der Wiener Staatsoper © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

Lieber Philippe, grüß Dich!

Endlich finde ich den Raum und die Zeit, um Dir zu schreiben. Es juckt mich schon lange zwischen den Fingern. Um es genau zu nehmen, seit der „Macbeth“-Vorstellung, die Du Ende der letzten Saison an der Wiener Staatsoper geleitet hast. Als Lady die große Anna Netrebko, in der Titelpartie der Bariton Luca Salsi. Es war ein Abend, an dem Du mich schwer überrascht hast. Im positiven Sinne. Denn die Erwartungen meinerseits waren eher gering.

weiterlesen