Kategorien-Archiv Wiener Staatsoper

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Lockdown: Theater bleiben in Österreich weiterhin geschlossen

Foto: Theater und Opernhäuser wie die Wiener Staatsoper dürfen weiterhin kein Publikum empfangen © Alexander Kada

Die bestehenden Betretungsverbote bleiben aufrecht. Vorerst zumindest bis zum 25. April 2021. Zusätzlich wurden verschärfte Maßnahmen verabschiedet, die in Wien, Burgenland und Niederösterreich seit 1. April gültig sind. Das hat das Bundesministerium für Soziales in der 6. Novelle der 4. COVID-19-Schutzmaßnahmen-Verordnung bekannt gegeben. weiterlesen

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(Pathys Stehplatz 2) – Bogdan Roščić, der neue starke Mann an der Wiener Staatsoper

Foto: Bogdan Roščić vor der Wiener Staatsoper © Lalo Jodlbauer

Lange Zeit hat er sich kämpferisch gegeben. Dann hat auch er nachgeben müssen. Obwohl Bogdan Roščić alles versucht hat, um den normalen Spielbetrieb so lange wie möglich aufrechtzuerhalten – seit 3. November 2020 ist die Wiener Staatsoper geschlossen. „Stumm“, wie es auf der Licht-Installation stand, die an der Fassade des Hauses angebracht wurde. Eine Idee von Roščić. Nicht das einzige Zeichen, dass im „ersten Haus am Ring“ ein neuer Wind weht. Zeit für ein kurzes Resümee…

von Jürgen Pathy / Klassikpunk

Seit Juli 2020 ist Bogdan Roščić nun Direktor der Wiener Staatsoper. Sein Auftrag ist klar. Zumindest, wenn man seine Aussagen und sein Handeln auf einen Nenner bringt: Das Haus soll einer deutlichen Verjüngungskur unterzogen werden. Das ist nicht erst klar, seitdem er im ZiB-Interview betonte, dass es eine große Enttäuschung wäre, wenn er den Altersdurchschnitt der Besucher in fünf Jahren nicht deutlich gesenkt haben werde. Bereits 2016 gab es erste Anzeichen. Damals verkündete Kanzleramtsminister Drozda, er wolle mit Roščić eine „Oper 4.0“ erschaffen. Was immer damit gemeint war, wird nun deutlich.

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Philippe Jordans Klangvorstellung

Foto: Musikdirektor Philippe Jordan im Orchestergraben der Wiener Staatsoper © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

„Ja, meins ist des alles net!”, wie es bei uns in Wien so schön heißt. Was genau? Erstens: Das Kasperletheater rund um Jonas Kaufmann, das dieser Tage wieder herrscht, wie selten zuvor. Und zweitens, was mich als Wiener viel mehr tangiert, weil es mich direkt betrifft: die Klang-Vorstellung Philippe Jordans, der seit Beginn der Saison als Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper agiert. weiterlesen

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Buh-Orkan für Ebolis Traum an der Wiener Staatsoper

Jonas Kaufmann (Don Carlos) und Igor Golovatenko (Rodrigue) in der Wiener Staatsoper

Foto: Jonas Kaufmann (Don Carlos) und Igor Golovatenko (Rodrigue) in der Wiener Staatsoper © Michael Pöhn

Giuseppe Verdi, Don Carlos
Wiener Staatsoper, 27. September 2020

von Jürgen Pathy / Klassikpunk

Verdi auf Französisch – nein, danke! Mag es zwar löblich sein, dass Bertrand de Billy das Original mühevoll rekonstruiert hat, die volle Wirkung kann Verdis Meisterwerk im Grunde nur in italienischer Sprache entfachen. Vor allem emotional und musikalisch. Die Rede ist von „Don Carlos“. Nicht umsonst hat Verdi sich die Arbeit angetan, die Grande opéra im klassischen Stil zu kürzen und zu streichen. Für die italienische Neugestaltung, die 1884 an der Mailänder Scala aufgeführt wurde, nahm er nicht nur einige Änderungen vor, sondern eliminierte die Hälfte der Musik und komponierte ein Drittel zur Gänze neu. weiterlesen

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Wiener Opernball 2021 abgesagt!

Foto: 2021 wird es keinen Einzug der Debütanten und Debütantinnen beim Opernball geben © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

In Absprache mit der österreichischen Bundesregierung wurde der Opernball 2021 abgesagt. Das wurde soeben auf der Homepage der Wiener Staatsoper veröffentlicht. Der Grund: Corona!
 
„Es tut uns allen sehr leid”, schreibt Direktor Bogdan Roščić . Aufgrund der aktuellen Situation rund um COVID-19 kann der gesellschaftliche Höhepunkt der Ballsaison, der für den 11. Februar 2021 geplant war, nicht stattfinden. „Durch diese Absagen werden im Spielplan des Hauses, nicht zuletzt durch den Wegfall der extrem aufwendigen Auf- und Abbauarbeiten, insgesamt vier Tage frei”, fügt der neue Staatsoperndirektor hinzu. „Wir werden diese für ein Alternativprogramm nutzen, unter spezieller Berücksichtigung des jungen Publikums.” Die trifft die Absage ebenso. Die Zauberflöte für Kinder, die traditionell im umgebauten Saal stattfindet, muss ebenfalls abgesagt werden.
Der Direktor begrüßt aus diesem Grund auch, dass „die Entscheidung zur Absage frühzeitig gefallen ist. Ebenso wichtig ist für die Staatsoper die Zusage von Staatssekretärin Andrea Mayer, dass der Eigentümer den Einnahmeverlust abdecken wird.”

Spielbetrieb nicht betroffen

Der aktuelle Spielbetrieb sei nicht betroffen., sagt Grünen-Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer. Die Sicherheits- und Präventionskonzepte der Kultureinrichtungen seien „vorbildhaft“, und sie sei überzeugt, dass das Risiko bei Kulturveranstaltungen mit entsprechenden Konzepten und fixen Sitzplänen „ein vertretbares“ sei.
Abschließend schreibt Roščić: „Wir alle hoffen, dass wir im Februar 2022 wieder einen glänzenden Opernball veranstalten können.”

 

 

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„Madama Butterfly”: Etwas unterkühlter Saisonauftakt in der Wiener Staatsoper

Foto: Antony Minghellas „Madama Butterfly” feiert Premiere an der Wiener Staatsoper © Michael Pöhn

Wiener Staatsoper, 7. September 2020
Madama Butterfly, Giacomo Puccini

Rückblick von Jürgen Pathy / Klassikpunk

Seppuku oder Harakiri. Der ehrenhafte Freitod der Samurais. Dieser wurde zur Saisoneröffnung zum Glück nur auf der Bühne der Wiener Staatsoper exekutiert. Von Cio-Cio-San, der Hauptdarstellerin in Puccinis „Madama Butterfly“, mit der Bogdan Roščić seine Ära als Direktor des Hauses eingeleitet hat. Ein Highlight hätte es werden sollen. Im Vorfeld hochgepriesen, kommt es erstens jedoch anders, und zweitens als man denkt. Vor allem Philippe Jordan und Asmik Grigorian bleiben einiges schuldig. weiterlesen

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Saisonauftakt der Wiener Staatsoper mit „Madama Butterfly” LIVE

Foto: Asmik Grigorian als Cio-Cio-San in „Madama Butterfly” an der Wiener Staatsoper © Michael Pöhn

Das lange Warten hat ein Ende! Am Montag, dem 7. September, startet die Wiener Staatsoper nicht nur in die neue Saison, sondern läutet gleichzeitig eine neue Ära ein: mit Bogdan Roščić als neuem Direktor. ORF III überträgt LIVE-zeitversetzt ab 20:15 Uhr, Radio Ö1 live ab 19:00 Uhr. Am Programm: „Madama Butterfly” (Giacomo Puccini) in einer Inszenierung des 2008 verstorbenen Regisseurs Anthony Minghella. weiterlesen

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