Zum Ende der „Walküre“ steht die Wiener Staatsoper am Kopf. Ganz energisch, nachdem Franz Welser-Möst vor den Vorhang tritt. Er absolviert gerade seinen letzten „Ring“-Durchgang. Irgendwann muss Schluss sein. Mit 63 dann lieber am Höhepunkt kürzertreten, anstatt zum Ende vielleicht ins Schleudern zu geraten. Der „Ring“ sei nun mal ein einzigartiger Gipfel, „der einen lockt und dessen Erreichen mit größter Freude, aber zugleich mit extremen Herausforderungen verbunden ist“. Ausnahmezustand dann bei Tomasz Konieczny.
Richard Wagner, Die Walküre
Wiener Staatsoper, 22. Juni 2023
Unglaublich. Das grenzt so ziemlich an sensationell, was Franz Welser-Möst im zweiten Aufzug aus den Wiener Philharmonikern – genau genommen aus dem Staatsopernorchester – rausholt. An der Wiener Staatsoper leitet er gerade seinen letzten „Ring“. Wenn es darum geht, Spannung aufzubauen, im Graben so richtig umzurühren, wellenartig in Dauerekstase zu versetzen, da macht ihm so schnell keiner was vor…
Den Rest des Berichts gibt es bei Klassik begeistert, dem Blog von Andreas Schmidt

Jürgen Pathy lebt in Wien und berichtet seit 2017 über Oper, klassische Musik und Kultur. Seine Kritiken erscheinen unter anderem bei klassik-begeistert.de. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf Musiktheater, Interpretation und der Wirkung von Kunst auf das Publikum.



