Cellist, Kulturmanager und Dirigent Christian Schulz
Foto: Cellist, Kulturmanager und Dirigent Christian Schulz © Peter Griesser

Neuer Mann an der Spitze der Jeunesse: Christian Schulz

Kulturmanager Christian Schulz wird neuer Generalsekretär der Jeunesse. Der Österreicher folgt damit Philipp Comploi, der nur wenige Monate an der Spitze des Musikveranstalters stand. 

Führungswechsel bei musikalischen Jugend Österreichs, wie sich die Jeunesse nennt. Nachdem Philipp Comploi seit März interimistisch die Jeunesse als Obmann und Generalsekretär geleitet hat, möchte er sich wieder vermehrt seiner künstlerischen Karriere widmen. Ihm folgt Christian Schulz als neuer Generalsekretär, wie die Jeunesse Mittwoch mitteilte.  (mehr …)

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Apokalypse von Tomasz Koniezny
Foto: "Apokalypse", ein Programm von Tomasz Koniezny im Musikverein Wien (c) Tomasz Koniezny

Tomasz Konieczny feiert mit „Apokalypse“ die österr. Uraufführung im Musikverein Wien

Foto: “Apokalypse”, ein Programm von Tomasz Konieczny im Musikverein Wien © Tomasz Konieczny

Der Name Tomasz Konieczny ist in der Opernwelt inzwischen allen ein Begriff. Als Wagners Speerspitze Wotan, Alberich oder als Telramund wird er weltweit gefeiert. Jüngst auch als Holländer, der bald auch in New York an Land gehen wird.

Dass der robuste Pole auch leisere Töne anschlagen kann, beweist er mit „Apokalypse“ – einer Aufführung, mit der er die schlimme Situation seit Beginn der Pandemie verarbeiten möchte. Deutschland-Premiere ist am 7. November, 19:30 Uhr, im Münchner Künstlerhaus. Die österreichische Uraufführung folgt am 16. November, 20:00 Uhr, im Gläsernen Saal des Musikvereins Wien.

Interview: Jürgen Pathy

Lieber Tomasz, zurzeit sind Sie in einer Ihrer „neuen“ Errungenschaften zu sehen. Wie läuft es beim „Fliegenden Holländer“ an der Pariser Oper?

Sehr gut. Es gab heute wahnsinnig viel Applaus. Bereits nach dem Monolog, habe ich Szenenapplaus erhalten. Der Holländer, an dem ich schon lange arbeite, scheint die Partie zu sein, wo ich viel anbieten kann. Irgendwie stimmt alles. Zurzeit ist der Holländer meine Glanzpartie. Damit habe ich voll ins Schwarze getroffen.

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Cellist Yo-Yo Ma erhält den Praemium Imperiale 2021
Foto: v.l.n.r.: Hisashi Hieda, Vorsitzender der Japan Art Association, Prinzessin Hitachi, Yo-Yo Ma. ©️ The Japan Art Association / The Sankei Shimbun

Cellist Yo-Yo Ma erhält PRAEMIUM IMPERIALE 2021

Foto: v.l.n.r.: Hisashi Hieda, Vorsitzender der Japan Art Association, Prinzessin Hitachi, Yo-Yo Ma. ©️ The Japan Art Association / The Sankei Shimbun

Prinzessin Hitachi für das japanische Kaiserhaus und Ministerpräsident a.D. Shinzo Abe als internationaler Berater des Preises anwesend

Der US-amerikanische Cellist Yo-Yo Ma hat in Tokio den Kunstpreis PRAEMIUM IMPERIALE 2021 erhalten. Ihre Kaiserliche Hoheit Prinzessin Hitachi überbrachte bei der Verleihung Grußworte ihres Ehemannes Prinz Hitachi, der als Schirmherr der auch als „Nobel-Preis der Künste“ bekannten Auszeichnung fungiert. Der PRAEMIUM IMPERIALE ist mit 15 Millionen Yen (derzeit rund 115.000 Euro) für jeden Preisträger dotiert, dazu einer Urkunde und einer Gedenkmedaille aus massivem Gold. (mehr …)

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Chopin Piano Competition
Foto: Saal der Warschauer Nationalphilharmonie während des Internationalen Chopin-Wettbewerbs 2005 © Jialiang Gao

18. Internationaler Chopin Wettbewerb LIVE im Stream

18. Internationaler Chopin Wettbewerb. Von 2. Oktober bis 23. Oktober 2021 in Warschau. Die Konzerte sind via Stream live zu verfolgen.

Dabei sein, wenn der Weg einer möglichen Karriere geebnet wird. Der Internationale Chopin Wettbewerb in Warschau machts möglich. Von hier aus haben schon große Karrieren begonnen. Der große Maurizio Pollini gewann ihn 1960. Martha Argerich, die unverwüstliche „Löwin am Klavier”, wie sie genannt wird, fünf Jahre später, 1965. Übrigens das Intervall, in dem der älteste und angesehenste Musik-Wettbewerb der Welt über die Bühne läuft. In der jüngeren Geschichte waren es Yulianna Awdejewa, der Österreicher Ingolf Wunder oder Rafał Blechacz, die hier ihr Talent unter Beweis stellten. Aktuell allesamt erfolgreich international tätig.

Via Youtube ⇒ ist es nun möglich, den Weg der neuen Generation zu verfolgen. Seit 3. Oktober 2021 laufen die Hauptrunden des 18. Internationalen Chopin Wettbewerbs. Die Teilnehmer dürfen 17 bis 28 Jahre alt sein. Auf die Sieger warten lukrative Verträge in den besten Konzerthäusern. Alle Teilnehmern und wann sie spielen, gibt es auf der Homepage ⇒ des Wettbewerbs. (mehr …)

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Schuberts "Shakuntala" im Muth
Foto: Shovana Narayan © Heinz Mirka

Michael Schade singt in Schuberts “Shakuntala” im Muth

Foto:  Shovana Narayan © Heinz Mirka

Franz Schuberts kaum gespieltes Opernfragment SHAKUNTALA feiert im MuTh in der Fassung von Gerald Wirth Wien-Premiere (konzertante Aufführung mit indischem Tanz, 5. & 6. Oktober 2021). Mit KS Michael Schade und Cornelia Horak in der Titelpartie.

Wie viele seiner Zeitgenossen war Schubert fasziniert vom Drama „Śakuntalā“ des altindischen Dichters Kālidāsa. Doch seine Vertonung blieb unvollendet. Gerald Wirth hat das Fragment behutsam orchestriert und damit spielbar gemacht. Unter seiner Leitung erklingt „Shakuntala“ nun mit Cornelia Horak in der Titelrolle und Michael Schade als König Dushmanta, sowie dem Chorus Juventus konzertant auf der Bühne des MuTh; mit einer begleitenden Choreographie Shovana Narayans, einer der in Indien bekanntesten Tänzerinnen im modernen Kathak. (mehr …)

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Andreas Ottensamer
Foto: Andreas Ottensamer spielt nicht nur Klarinette, seit geraumer Zeit dirigiert er auch © Dan Carabas

Andreas Ottensamer gewinnt den Neeme Järvi Preis 2021

Andreas Ottensamer und Andreas Hansson teilen sich den Neeme Järvi Preis 2021. Dieser wird seit 2015 jährlich beim Gstaad Menuhin Festival an talentierte Nachwuchsdirigenten verliehen. 

Nun also auch er. Nachdem bereits einige große Solisten seiner Generation den Schritt aufs Pult gewagt haben, verfolgt Andreas Ottensamer nun auch diesen Weg. Als Solo-Klarinettist hat er sich bereits einen Namen gemacht. Am Pult betritt er Neuland. Anscheinend mit einer Menge an Potenzial. (mehr …)

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John Lundgren
Foto: John Lundgren © Miklos Szabo

Bayreuth hat seinen Wotan für 2022

Foto: John Lundgren © Miklos Szabo

Er hätte bereits 2020 stattfinden sollen. Coronabedingt wurde die Neuproduktion des kompletten Rings bei den Bayreuther Festspielen allerdings auf 2022 verschoben. Den Sitz der Götter scheint nun ein Schwede erobert zu haben. 

Für den Ring, der 2022 in einer Neuproduktion von Valentin Schwarz geplant ist, hat man anscheinend einen Göttervater gefunden. Nachdem Günther Groissböck sein Debüt als Wotan nicht nur in der konzertanten „Walküre” in diesem Jahr niedergelegt hat, sondern auch im nächsten Sommer nicht bereit stehen wird, wurde ja heftig nach Ersatz gesucht. Tomasz Konieczny rettete kurzfristig die diesjährige „Walküre”, die Aktionist Hermann Nitsch mit Farben bereichert. Für 2022 scheint der Pole allerdings nicht die erste Wahl zu sein. (mehr …)

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