Alles Walzer! Der Wiener Opernball 2020


Basel, Grand Hotel Les Trois Rois, 13. Februar 2020
Pressekonferenz des Gstaad Menuhin Festival
von Jürgen Pathy / Klassikpunk
Der Sommer kann kommen. Im Basler Grand Hotel Les Trois Rois, direkt am Rhein gelegen, präsentiert Intendant Christoph Müller das Programm des 64. Gstaad Menuhin Festivals – und das kann sich sehen lassen! Beinahe alles, was Rang und Namen hat, wird vom 17. Juli bis 6. September 2020 in Gstaad und Umgebung zu Gast sein: Von Startenor Jonas Kaufmann, Patricia Kopatchinskaja, Philippe Jaroussky, über Sol Gabetta und Sir András Schiff, bis hin zu Antonio Pappano, wird sich das Who-is-Who der Klassik-Welt in der Idylle der Schweizer Berge einfinden. (mehr …)

© Barbara Pálffy/Volksoper Wien
Volksoper Wien, 7. Februar 2020
Giuseppe Verdi, La Traviata
von Jürgen Pathy / Klassikpunk
Sie mag zwar eine Kurtisane sein, die ihren Körper verkauft, die Liebe zu Alfredo ist jedoch echt und rein. Die Rede ist von Violetta Valéry, der Titelfigur in Giuseppe Verdis „La Traviata“ – einer der meist gespielten Opern weltweit. Um diese reine Liebe zu verdeutlichen, setzt Regisseur Hans Kratzer, dessen Inszenierung seit 2001 an der Volksoper Wien läuft, auf die Farbe der Reinheit und Unschuld. In schlichtem Weiß gehalten, schimmert Violettas Nachthemd aus Satin im Licht der Nacht. (mehr …)
Foto: Marlis Petersen (Salome), Johan Reuter (Jochanaan) © Werner Kmetitsch
Theater an der Wien, 25. Januar 2020
Salome, Richard Strauss
von Jürgen Pathy / Klassikpunk
Wenn Blicke töten könnten, heißt es im Volksmund. Die Macht der Blicke ist auch ein zentraler Kern in Richard Strauss‘ Oper „Salome“, in der die junge Prinzessin Salome sich diesen ausgeliefert fühlt. Alle Blicke sind auf sie gerichtet. Nicht nur Narraboth, der Hauptmann, auch Herodes, ihr Onkel und Stiefvater in einer Person, alle lechzen nach dem Körper des Teenagers und werfen ihr lüsterne Blicke zu. Nur Jochanaan, der Prophet, um dessen Gunst die blutjunge Salome buhlt, lässt sich vom Anblick der jungen Schönheit nicht beeindrucken und entzieht sich ihrer Blicke. Deshalb landet sein Haupt auf dem Silbertablett. Im Theater an der Wien kommen weitere Aspekte hinzu: Nikolaus Habjan, derzeit Director in residence, „möchte Dinge zeigen, die in diesem Stück stecken, aber nicht immer gleich sichtbar werden“. Wie bereits gewohnt, bringt der Österreicher, der zuletzt Webers Oberon inszeniert hat, seine Spezialität ins Spiel. (mehr …)
Lorely-Saal, 22. Januar 2020
Benjamin Herzl, Violine (Featured Artist der Jeunesse)
Ingmar Lazar, Klavier
von Jürgen Pathy / Klassikpunk
Benjamin Herzl – ein junger Geiger mit viel Herz. Nicht nur im Namen trägt es der gebürtige Salzburger, der in dieser Saison als „Featured Artist der Jeunesse“ durch Österreich tourt, auch auf seiner wertvollen Violine lässt es der feinfühlige Musiker sprechen. Dessen konnten sich die rund 200 Besucher, die den Weg in den kleinen, aber feinen Lorely-Saal in Wien Penzig gefunden hatten, Mittwochabend überzeugen. (mehr …)
Foto: Foto: Stefan Mickisch im Wiener Konzerthaus © Julia Wesely
Wiener Konzerthaus, Mozart Saal, 12. Januar 2020
Stefan Mickisch, Klavier und Moderation
Richard Wagner
„Die Walküre“ (Teilaufführung in Bearbeitung für Klavier)
von Jürgen Pathy / Klassikpunk
Stefan Mickisch, 57, einer der erfolgreichsten Künstler Deutschlands, ist berühmt für seine Einführungsvorträge. Egal, wo er auftritt, ob in Bayreuth oder in Wien: seine Gesprächskonzerte zu den Opern Richard Wagners sind längst zu einer Institution geworden. Dabei gibt der Bayer, der in Schwandorf geboren wurde, Einblicke und erläutert die Thematik der Werke aus philosophischer, soziologischer und kulturhistorischer Sicht – all das immer von seinem Klavier aus. In Wien wird er bereits als „Opernführer des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet. Kein Wunder also, dass der Mozart-Saal im Wiener Konzerthaus, der 704 Personen Platz bietet, Sonntagmittag beinahe ausverkauft war. (mehr …)

Musikverein Wien, Goldener Saal, 1. Januar 2020
ab 11:15 Uhr, LIVE auf ORF 2 & Ö1
Schön langsam neigt sich das Jahr dem Ende und eine neues beginnt. Damit steht das „Konzert der Konzerte“, das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker vor der Tür. Bereits zum 80. Mal wird das Neue Jahr mit einem heiteren und zugleich besinnlichen Programm aus dem Repertoire der Strauß-Dynastie und deren Zeitgenossen eingeläutet. (mehr …)