Anna Netrebko als Lady Macbeth
Foto: Anna Netrebko als Lady Macbeth © Michael Pöhn

Kosky schickt Anna Netrebko in die Dunkelheit

Foto: Anna Netrebko als Lady Macbeth © Michael Pöhn

Wiener Staatsoper, 17. Juni 2021
Macbeth, Verdi

Dunkel, düster und eintönig. Willkommen in Barrie Koskys Traumwelt. Der deutsch-australische Starregisseur, der seit dieser Saison vermehrt an der Wiener Staatsoper aktiv ist und sein wird, verliert sich in seiner Fantasie. Dass Verdis „Macbeth“ die dunkelste Oper des italienischen Komponisten ist, steht außer Zweifel. Ebenso, dass diese Oper wenig bietet. Zumindest, wenn man eingängige Arien, melodisch geschwungene Bögen oder schmissige Melodien sucht. Im Mittelpunkt dieser 1865 überarbeiten Vorlage nach Shakespeares Tragödie steht das Theater, das Schauspiel. (mehr …)

Wiener Staatsoper
Foto: © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

Wiener Staatsoper plant 2021/22 mit Anna Netrebko und Cecilia Bartolis Debüt

Foto: Wiener Staatsoper © Michael Pöhn

Spielplan-Präsentation der Saison 2021/22, Wiener Staatsoper, 3. Juni 2021

Rossini-Mania, Mozart, Wagner und klassisch gewordene Meisterwerke des 20. Jahrhunderts. All das steht an der Wiener Staatsoper im Mittelpunkt der Saison 2021/22. Calixto Bieito inszeniert „Tristan und Isolde“, Barrie Kosky startet einen neuen Da-Ponte-Zyklus. Neben Superstars wie Anna Netrebko, Plácido Domingo und Jonas Kaufmann, werden auch einige neue Gesichter am Haus zu sehen sein.

von Jürgen Pathy / Klassikpunk  (mehr …)

Stehplatzparterre der Wiener Staatsoper
Foto: Am Stehplatzparterre dürfen sich hoffentlich bald wieder vermehrt Zuschauer dränen © Michael Michaelis

Pathys Stehplatz (4): Rückenwind für die „Stehplatzler“ der Wiener Staatsoper

Foto: Foto: Am Stehplatzparterre dürfen sich hoffentlich bald wieder vermehrt Zuschauer drängen © Michael Michaelis

Gute Nachrichten für alle Besucher der Wiener Staatsoper. Ganz besondere allerdings für das Herz der Oper, wie Ensemblemitglied Clemens Unterreiner diese Spezies bezeichnet: die sogenannten „Stehplatzler“. Seit Freitag steht es nämlich fest: Ab dem 10. Juni dürfen statt bisher nur rund 1000 Personen wieder maximal 1500 Zuschauer auf zugewiesenen Plätzen ins Haus. Für den Stehplatz, der derzeit geprägt ist von Tristesse, ein Lichtblick.

von Jürgen Pathy / Klassikpunk

Die letzten Tage seit der Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper nach dem Lockdown waren zwar eine große Erleichterung. Endlich wieder Oper und großen Zauber genießen. Live. Vor Publikum. Inmitten anderer Personen, die für wenige Stunden gemeinsam durch dick und dünn gehen. Jubeln, Bravo rufen oder sich den Frust von der Seele buhen.

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Juan Diego Florez
Foto: Juan Diego Florez © Manfred Baumann

Ein Weltstar statt dem anderen: Juan Diego Flórez singt beim BrixenClassics

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Foto: Juan Diego Flórez singt statt Piotr Beczala beim ersten Brixen Classics © Manfred Baumann

Juan Diego Flórez ist neben Camilla Nylund der neue Stargast beim ersten BrixenClassicsFestival. Starttermin: 13. bis 20. Juni 2021. Das Motto des Südtiroler Festivals: „Musica e Vino“. In und um Brixen wird auf einen Dreiklang gesetzt, der aus Musik, Wein und Kulinarik besteht. All das inmitten einer einzigartigen Kulturlandschaft. (mehr …)

Daniel Barenboim
Foto: Daniel Barenboim © Silvia Lelli

Er kennt seinen Beethoven noch immer: Daniel Barenboim im Musikverein Wien

Musikverein Wien, Goldener Saal, 22. Mai 2021 Daniel Barenboim, Beethoven Klaviersonaten Nr. 5 - Nr. 8 von Jürgen Pathy Er kann es noch immer. Das hat er ein weiteres Mal bewiesen. Daniel Barenboim, mittlerweile 78 Jahre alt und für viele der beste lebende Musiker, beherrscht das Klavier, das Instrument, mit dem er groß geworden ist, noch immer. Davon durften…

Juan Diego Florez und Nicole Car an der Wiener Staatsoper in Faust
Foto: Nicole Car und Juan Diego Flórez in "Faust" (c) Michael Pöhn

Willkommen zurück in der Wiener Staatsoper: „Faust“ vor Livepublikum | Klassik begeistert

Foto: Nicole Car und Juan Diego Flórez in „Faust“ © Michael Pöhn

Wiener Staatsoper, 19. Mai 2021
Faust, Charles Gounod

von Jürgen Pathy / Klassikpunk

Willkommen zurück in der Wiener Staatsoper“. Das waren die ersten Worte, die Staatsoperndirektor Bogdan Roščić am ersten Spieltag nach langer Zeit an das Wiener Publikum richten durfte – an das Livepublikum wohlgemerkt. Vorort. Im Saal. Keine Selbstverständlichkeit in Zeiten der Pandemie. Nach beinahe sieben Monaten, an denen das Haus geschlossen war, emotional ein wirklich großer Moment.

Zwar wurden auch während des Lockdowns alle angesetzten Premieren gestreamt, aber „Life is Live“, wie kurz davor noch Vizekanzler Werner Kogler am Aufgang der Feststiege verkündete. Natürlich im Blitzlichtgewitter der Kameras. Gemeinsam mit Bundeskanzler Sebastian Kurz, der nicht bekannt ist als großer Operngänger, nutzte die Spitze der österreichischen Bundesregierung diesen Moment, um sich medial wirksam in Szene zu setzen. Drinnen im Saal wurde auch noch gespielt: „Faust“ von Charles Gounod.

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Festivalintendant Hubert Rutkowski
Foto: Festivalintendant Hubert Rutkowski, der persönlich mit einem Duo-Klavierabend das Chopin Festival Hamburg eröffnet (c) Thomas Zydatiss

3. Chopin Festival Hamburg findet vom 11. bis zum 13. Juni 2021 statt

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Foto: Festivalintendant Hubert Rutkowski, der persönlich mit einem Duo-Klavierabend das Chopin Festival Hamburg eröffnet (c) Thomas Zydatiss

Hamburgs wichtigstes Klavierfestival präsentiert eine »Special Edition« mit Livestream-Konzerten aus dem Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg und einem Meisterkurs.

Das 3. Chopin Festival Hamburg findet in diesem Jahr als »Special Edition« statt. Vom 11. bis zum 13. Juni 2021 werden Konzerte im Livestream sowie ein Online-Meisterkurs präsentiert. Als einziges Festival in Deutschland legt das Chopin Festival Hamburg seinen künstlerischen Fokus auf die Gegenüberstellung der Klangwelten moderner und historischer Tasteninstrumente. Damit ermöglicht es außergewöhnliche Konzert- und Hörerlebnisse. Die Konzerte finden wieder im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg statt, das die in seiner Sammlung befindlichen restaurierten Flügel aus der Zeit Frédéric Chopins sowie den Spiegelsaal zur Verfügung stellt. Mit dem Festival will die Veranstalterin, die Chopin-Gesellschaft Hamburg & Sachsenwald e.V., dazu beitragen, mit herausragenden Künstlerinnen und Künstlern die vielfältigen Klangmöglichkeiten historischer Aufführungspraxis in der Klaviermusik weiter bekannt zu machen. Alle Konzerte werden live über
www.chopin-festival.de gestreamt. Auch der Meisterkurs wird online zu sehen sein. (mehr …)