Eintauchen in andere Sphären: Debütalbum von Yana Mann

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Eintauchen in andere Sphären: Debütalbum von Yana Mann

Foto: Yana Mann – die etwas andere Mezzo-Sopranistin © Yulia Kem

Musik wie aus einer anderen Welt. Mystisch, tiefgehend und choralartig. Obwohl Yana Mann eine Ausbildung als Opernsängerin genossen hat, entspricht die junge Mezzo-Sopranistin nicht den Klischees. Auf ihrem Debütalbum „Poemas De Bar“ widmet sie sich intimen Geschichten über Liebe, Tod und Verlust, die so nur im vertrauten Raum der Eckkneipe ausgesprochen werden. Das Album erscheint am 21. Mai. Bereits am 23. April erscheint die neue Single „El Amor“.

Yana Mann, eine Russin, die in Dubai lebt, gilt als erfolgreiche Influencerin. Mit ihren blauen Haaren und ihrem eigensinnigen Stil erwartet man auf den ersten Blick keine Opernsängerin. Doch der Scheint trügt. Dass sie über eine faszinierende Stimme mit ausdrucksstarkem Vibrato verfügt, stellt sie jetzt auf ihrem Debütalbum „Poemas De Bar“ eindrucksvoll zur Schau.

Entstanden ist dieses Album in Zusammenarbeit mit Julián De La Chica. Der in Brooklyn lebende Komponist hat die reduzierten, intimen Stücke geschrieben. Im Zentrum stehen kurze Gedichte, inspiriert von tiefsinnigen Gesprächen, die um 3 Uhr nachts in der Bar des Vertrauens geführt werden. Das Außergewöhnliche an der Kollaboration des Komponisten mit Yana Mann: Die beiden sind sich noch nie persönlich begegnet. Das Album entstand komplett über die Online-Kommunikation – passend zur Zeit.

Einen kleinen, aber feinen Vorgeschmack liefert bereits die Single „Ella”. Selbst, wenn man nicht versteht, wovon sie singt. Alleine die Atmosphäre, die dieses Lied erzeugt, lässt erahnen, in welcher Umgebung das Debütalbum wandeln wird: Es sind Lieder, die von Melancholie und Schmerz erzählen. Liebe und Trennung. Verlust und Hoffnung. Und letztendlich vom Tod.

Über den Autor

Klassikpunk administrator

Jürgen Pathy aka Klassikpunk, Baujahr: 1976, lebt in Wien. Von dort möchte der gebürtige Burgenländer auch nicht mehr so schnell weg. Der Grund: die kulturelle Vielfalt, die in dieser Stadt geboten wird. Seit 2017 bloggt und schreibt der Wiener für Klassik-begeistert. Sein musikalisches Interesse ist breit gefächert: Von Bach über Pink Floyd, Nick Cave und AC/DC bis zu Miles Davis und Richard Wagner findet man fast alles in seinem imaginären CD-Schrank.

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