Der erste Advent mit Nikolaus Harnoncourt, Mariss Jansons & Bühnenstars von morgen | Klassik im TV

Nikolaus Harnoncourt dirigiert Mozart bei der styriarte
Foto: Nikolaus Harnoncourt © Werner Kmetitsch

Am Sonntag, dem 1. Dezember 2019, öffnen sich nicht nur die ersten Türen des Adventkalenders, auch im TV werden Klassikliebhaber mit Musik der Extraklasse beschenkt.

Ab 10:35 Uhr zeigt 3sat eine Aufnahme von der „styriarte” 2014. Unter der Leitung des Chefdirigenten Nikolaus Harnoncourt spielt der Concentus Musicus Mozarts letzte drei Symphonien. Für Nikolaus Harnoncourt, der am 5. März 2016 verstorben ist, waren es mehr als drei einzelne Meisterwerke. Er sah in diesen Werken einen geschlossenen Zyklus, ein “Oratorium ohne Worte”, die Überhöhung der Symphonie zum sakralen Ereignis und ein dramaturgisches Ganzes, das von der langsamen Einleitung der Es-Dur-Symphonie bis zum fugierten Finale der »Jupiter« reicht.

Ab 18:30 Uhr, ebenfalls auf 3sat, gewährt die MDW – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Einblicke in den Alltag großer Talente. Ein Jahr lang durfte Barbara Weissenbeck mehrere Studierende begleiten – vom Unterricht, zu den Proben bis hin zum Auftritt. Vom Geiger Emmanuel Tjeknavorian, 24, der als Jahrhunderttalent gepriesen wird, über die Südtiroler Klarinettistin Andrea Götsch, die im Webern Symphonie Orchesters der Universität spielt, bis zur Filmstudentin Clara König, die am Max Reinhardt Seminar studiert, das ebenfalls zur Universität gehört.

Und ab 21:45 Uhr zeigt BR-KLASSIK auf ARD-alpha Altmeister Mariss Jansons mit Bruckners dritter Symphonie. Es spielt das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks in einer Aufzeichnung vom Lucerne Festival 2005.

Klassikpunk, 30. November 2019

Klassikpunk

Jürgen Pathy aka Klassikpunk, Baujahr: 1976, lebt in Wien. Von dort möchte der gebürtige Burgenländer auch nicht mehr so schnell weg. Der Grund: die kulturelle Vielfalt, die in dieser Stadt geboten wird. Seit 2017 bloggt und schreibt der Wiener für Klassik-begeistert. Sein musikalisches Interesse ist breit gefächert: Von Bach über Pink Floyd, Nick Cave und AC/DC bis zu Miles Davis und Richard Wagner findet man fast alles in seinem imaginären CD-Schrank.

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