Lohengrin Premiere Bayerische Staatsoper von Kornel Mundruczo
Foto: Klaus Florian Vogt als Lohengrin an der Bayerischen Staatsoper © Wilfried Hösl

Harte Strafe für Brabant: Den Münchner „Lohengrin“ begräbt ein Meteorit | Klassik begeistert

Lohengrin, Richard Wagner
Bayerische Staatsoper, München,
3. Dezember 2022, Premiere

von Jürgen Pathy

Verkehrte Welt in München. Bei Regisseur Kornél Mundruczó tauschen Gut und Böse die Seiten. Elsa, die reine Jungfrau, die das Frageverbot bricht, sticht als schwarzes Schaf aus der Masse. Ortrud, die vermeintlich böse Hexe, nimmt beim gebürtigen Ungarn fast schon liebevolle Charakterzüge an. Das Konzept stammt nicht von ungefähr. Mundruczó, der bereits als Teenager mit Wagner in Berührung kam, zeigt durchaus Sympathie für Ortrud: „Ich verstehe Ortrud als eine rational denkende Frau und kann ihren Standpunkt durchaus nachvollziehen.“ Das Münchner Publikum reagiert gespalten.

Den Rest der Kritik gibt es bei Klassik begeistert, dem Blog von Andreas Schmidt

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