Gedanken zum Tag: Solidarität fordert Andreas Schager

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Gedanken zum Tag: Solidarität fordert Andreas Schager

Foto: Heldentenor Andreas Schager mit seiner Frau Lidia Baich © Lidia Baich /Privat

Wo er recht hat, hat er recht! Andreas Schager, neben Günther Groissböck Österreichs Sängerexport Nr. 1, bringt es auf den Punkt: Solidarität ist gefragt. Jetzt noch mehr als je zuvor. Gerade in Österreich.

Österreich lebt vom Tourismus. Um den wieder in Schwung zu bringen, dürfe das Land nicht zu chauvinistisch denken. Das hilft keinem. Zumindest nicht wirtschaftlich. “Was nutzt es, wenn 8 Millionen Österreicher gegen Corona geimpft werden”, so Schager, wenn der Rest der Welt vielleicht durch die Finger schaut.

Man habe es mit einer globalen Herausforderung zu tun, so Schager, und es sei unsere Pflicht, allen Ländern die beste medizinische Versorgung samt Impfstoff rasch zur Verfügung zu stellen.

Was die wirtschaftliche Lage betreffe, so sei Solidarität das Zauberwort. Um diese Forderung zu untermauern, bringt Schager ein Beispiel – und schlägt damit mehrere Fliegen mit einer Klappe. Dieses Land lebe vom Fremdenverkehr. Gerade deshalb sei es im existenziellen Interesse aller, keines der beiden Zugpferde in Zeiten der Krise verhungern zu lassen: “Das sind Natur und Kultur”, so Schager.

 

Über den Autor

Klassikpunk administrator

Jürgen Pathy aka Klassikpunk, Baujahr: 1976, lebt in Wien. Von dort möchte der gebürtige Burgenländer auch nicht mehr so schnell weg. Der Grund: die kulturelle Vielfalt, die in dieser Stadt geboten wird. Seit 2017 bloggt und schreibt der Wiener für Klassik-begeistert. Sein musikalisches Interesse ist breit gefächert: Von Bach über Pink Floyd, Nick Cave und AC/DC bis zu Miles Davis und Richard Wagner findet man fast alles in seinem imaginären CD-Schrank.

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