Claudio Monteverdi (1567–1643), Liebesduett: Pur ti miro, pur ti godo aus der Oper „Die Krönung der Poppea“ SV 308
In drei Worten: edel, getragen, verträumt.
Musik, die einen in der Zeit zurück versetzt – an einen frühbarocken Fürsten-Palast. Ein Hofknicks hier, einer dort; der Geruch süßlich duftender Parfums strömt in die Nase; noble Damen und Herren mit gepuderten Gesichtern und edlen Perücken bewegen ihre Körper geschmeidig zu den verzaubernden Klängen, und – die Zeit scheint stillzustehen…
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Jürgen Pathy lebt in Wien und berichtet seit 2017 über Oper, klassische Musik und Kultur. Seine Kritiken erscheinen unter anderem bei klassik-begeistert.de. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf Musiktheater, Interpretation und der Wirkung von Kunst auf das Publikum.
