Nigel-Kennedy am 29. Juli 2021 beim Gstaad Menuhin Festival

VonKlassikpunk

Nigel-Kennedy am 29. Juli 2021 beim Gstaad Menuhin Festival

Foto: Nigel Kennedy (c) Carl Hyde

Gstaad Menuhin Festival & Academy sowie die gesamte Jazzwelt trauern um den legendären Pianisten Chick Corea. Diesen Sommer hätte die Jazz-Legende auf der Bühne im Festival-Zelt Gstaad seinen 80. Geburtstag feiern sollen. Mit Nigel Kennedy kündigt das Gstaad Menuhin Festival & Academy nun einen weiteren Künstler an, der Musik als eine grenzenlose Kunst versteht: Am 29. Juli werden mit dem Programm «When I’m 64» an einem Abend gleichermaßen Bach, die Beatles und Jimi Hendrix zu hören sein.

Programmschwerpunkt des 65. Gstaad Menuhin Festival & Academy 2021 ist London. Die Musikmetropole London prägte Yehudi Menuhin wie keine andere. So wirft das Festival vom 16.7. bis 4.9.2021 den musikalischen Blick in die Musikmetropole.

«When I’m 64»: Einen besseren hätte sich Nigel Kennedy nicht ausdenken können! Genau vor 64 Jahren, am 28. Dezember 1956, erblickte der „Klassik-Punk” das Licht der Welt. Ein schönes Paradoxon. Handelt es sich bei «When I’m 64» doch um einen der ersten Songs, die Beatle Paul McCartney im zarten Alter von 15 oder 16 Jahren auf dem Klavier der Familie in der Forthlin Road 20 komponierte. Wie er später einmal erklärte, habe ihm zum einen der «schnalzende» Klang des Wortes «sixty-four» gefallen, zum anderen wollte er seinem Vater mit dem Song eine Ouvertüre für den Eintritt in das Rentenalter schenken. Kennedy, der Yehudi Menuhin bekanntermaßen viel zu verdanken hat, kommt zum Festival als «Freund der Familie»: Seine unzähligen «legendären» Konzerte mit klassischer oder E-Geige haben sich in goldenen Lettern in das Gedächtnis des Festivals eingebrannt.

Das gesamte Programm des Gstaad Menuhin Festival finden sie unter: https://www.gstaadmenuhinfestival.ch/de/programm-and-tickets/programm-2021

Über den Autor

Klassikpunk administrator

Jürgen Pathy aka Klassikpunk, Baujahr: 1976, lebt in Wien. Von dort möchte der gebürtige Burgenländer auch nicht mehr so schnell weg. Der Grund: die kulturelle Vielfalt, die in dieser Stadt geboten wird. Seit 2017 bloggt und schreibt der Wiener für Klassik-begeistert. Sein musikalisches Interesse ist breit gefächert: Von Bach über Pink Floyd, Nick Cave und AC/DC bis zu Miles Davis und Richard Wagner findet man fast alles in seinem imaginären CD-Schrank.

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