Kristina Hammer folgt auf Helga Rabl-Stadler bei den Salzburger Festspielen

VonKlassikpunk

Kristina Hammer folgt auf Helga Rabl-Stadler bei den Salzburger Festspielen

Kristina Hammer übernimmt als Präsidentin der Salzburger Festspiele © Barbara Gindl

Kristina Hammer wird neue Präsidentin der Salzburger Festspiele. Das gab Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) am Mittwochabend bekannt. Die Marketingexpertin folgt damit Helga Rabl-Stadler, die nach 27 Jahren an der Spitze des Festivals mit Ende des Jahres aufhört.

„Die Salzburger Festspiele sind eine ganz starke Marke. Und sie gilt es zu schützen, und ganz vorsichtig zu schärfen und weiterzuentwickeln”, ließ Kristina Hammer wissen. Ihre Bestellung war eine Überraschung. Bis zuletzt war ÖVP-Politikerin Brigitta Pallauf als Favoritin für die Position gehandelt worden.

Landeshauptmann Haslauer betonte, dass Kristina Hammers Spezialität die „Markenschärfung” und die „Positionierung” sei. In ihrem Leben sei sie hauptsächlich mit der Positionierung von „Premiummarken” befasst gewesen. Genau deshalb passe Hammer ins Direktorium der Salzburger Festspiele. „Ich denke, dass sie genau die Richtige für diese Aufgabe ist”, so Haslauer.

Mit Marken hat die designierte Präsidentin viel Erfahrung: Hammer ist Gründerin und Leiterin des Beratungsunternehmens Hammer Solutions mit Sitz in der Schweiz. Davor war sie mehr als 15 Jahre international in führender Position im Bereich Marketing und Public Relations. Von 1996 an arbeitete sie  für die Gerngross AG und entwickelte  das Konzept für den „Steffl“ als Luxuskaufhaus.

Ab dem Jahr 2000 war sie in London bei Ford für die Markenkommunikation und Visualisierung der Premiummarken zuständig, von 2007 bis 2009 leitete sie die Marketing-Kommunikation von Mercedes-Benz in Stuttgart. Seit 2019 engagiert sie sich im Vorstand der Freunde der Oper Zürich. Als zwiefache Mutter sei ihr auch die Verjüngung des Publikums ein großes Anliegen.

Über den Autor

Klassikpunk administrator

Jürgen Pathy aka Klassikpunk, Baujahr: 1976, lebt in Wien. Von dort möchte der gebürtige Burgenländer auch nicht mehr so schnell weg. Der Grund: die kulturelle Vielfalt, die in dieser Stadt geboten wird. Seit 2017 bloggt und schreibt der Wiener für Klassik-begeistert. Sein musikalisches Interesse ist breit gefächert: Von Bach über Pink Floyd, Nick Cave und AC/DC bis zu Miles Davis und Richard Wagner findet man fast alles in seinem imaginären CD-Schrank.

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