Klassikpunk – über mich

Hallo an alle!

Für Musik habe ich mich schon immer interessiert. Seit meiner jüngsten Kindheit war Falco mein großes Idol.  Klassischer Hardrock zählte auch zu meinen Vorlieben. Neben Deep Purple und Iron Maiden auch Jimi Hendrix und The Doors. Als Teenager und junger Erwachsener zog es mich zum Reggae, Funk und Disco Sound. Von den frühen 90ern bis ins Millennium hinein war das mein musikalisches zu Hause. Von klassischer Musik noch immer weit und breit keine Spur. Ach doch. Dunkel erinnere ich mich an eine Mozart CD meiner Mutter. Wenn ich mich nicht täusche, dann sah die Hülle aus, als wäre diese CD ein Werbegeschenk in einer Schachtel Mozartkugeln gewesen. Für kurze Zeit konnte diese CD meine Aufmerksamkeit erringen. Ich muss so um die 13 oder 14 Jahre alt gewesen sein.

Wo bleibt die Klassische Musik?

Alles begann Anfang 2013. Eher zufällig. Nebenbei. Auf der Suche nach ruhiger entspannender Musik wurde ich fündig. Chopin Nocturnes waren für mich ideal. Seitdem höre ich diese Art der Musik im Grunde ständig. Ob zu Hause oder unterwegs mit Kopfhörern. Die Klassische Musik wurde zu meinem treuen und vielgeliebten Begleiter. Sie benötigt neben Zeit und Geduld auch ein bisschen Konzentration. Sie eignet sich eher schlecht zum Easy Listening. Dazu ist diese Musik einfach zu reichhaltig. Denn sie erzählt meist eine Geschichte. Sie ist das Sprachrohr der Komponisten. Bis auf die Oper und Lieder ausgenommen eine ohne Worte. Von Trauer, Schmerz, Leidenschaft, Verlust, als auch Sehnsucht, Freude, Liebe, Hoffnung. Sie stellt Fragen, lässt aber deren Antworten auch öfters offen. Animiert zum Tanz. Zum Nachdenken. Zum Träumen.

Mein Zugang zur Musik liegt einfach im Zuhören. Ich versuche die Emotionen aufzufangen die der Komponist vermitteln wollte. Ohne dabei die Noten oder Anweisungen (Tempi, Lautstärken etc) im Kopf zu haben und jeden kleinen „Fehler“ zu erkennen. Ich denke das ist auch nicht unbedingt notwendig. Jedoch bin ich schon der Meinung dass ein gewisses Basiswissen diese Musik verständlicher macht. Deshalb hole ich mir zu jedem Werk/Stück an dem ich interessiert bin ein Mindestmaß an Hintergrundinformationen.  Dazu muss ich kein Musiker sein, auch keine Noten lesen können. Lese Artikel, Briefe (zBsp Mozart) und Tagebücher (zBsp Schumann), sehe Dokumentationen, Künstlerportraits und Interviews. Des weiteren verfolge ich Meisterklassen und hab auf der Onlineplattform coursera.com einen Basiskurs in Klassischer Musik abgelegt (Coursera introclassicalmusic 2015)

Meine Absicht mit dieser Homepage?

Mein Ziel ist es alle, aber vor allem auch junge Menschen, in die Welt der Klassischen Musik einzuführen. Euch das Tor zu öffnen, das Tor in eine andere Welt, und euch ein Stück zu begleiten. Eine Welt voller Schönheit, Reinheit und teilweise beinahe göttlicher Empfindungen. Einmal auf den Geschmack gekommen, werdet ihr nie wieder davon loskommen. „Du bist wie Kokain, krieg dich nicht mehr aus dem Sinn“. Dieser Text der Austropop-Legende Boris Bukowski könnte passender kaum sein. Mit einer wichtigen Ausnahme! Wir müssen bei der Musik keine dunklen und negativen Seiten befürchten. Denn selbst die dunkelsten Musikpassagen haben eine Schönheit die mit folgendem Zitat treffend umschrieben werden kann „Melancholie ist die Freude an der Traurigkeit“.