Romantik

[Romantik, die] ist eine kulturgeschichtliche Periode die ca von 1820 bis 1920 dauerte. Es setzen sich verstärkt kürzere Musikformen durch – Intermezzos, Impromptus, Nocturnes, Arabesken, Capriccios, Romanzen, Lieder und anderes. Was bereits in den späten Sinfonien und Klaviersonaten von Beethoven seinen Anfang nahm wird nun zur Normalität. Denn die starren Formen der Wiener Klassik (Sonatensatzform) werden durchbrochen. Sonaten und Sinfonien genießen eine größere Formenfreiheit (Bsp.: fünfsätzige Sinfonien). Bevorzugt werden wenige Themen immer wieder verarbeitet (Bsp Variationen). Die Musik der Romantik teilt sich jedoch in drei Epochen: Frühromantik, Hochromantik und Spätromantik.

Frühromantik:

Bekannte Komponisten der Frühromantik waren vor allem Franz Schubert, Carl Maria von Weber, Johann Nepomuk Hummel und Niccolo Paganini. Jedoch schon Beethoven war ein Wegbereiter von der Wiener Klassik zur Romantik. Der weltberühmte Pianist Arthur Rubinstein hat es mal etwas provokant so formuliert: „Chopin war im Grunde kein Romantiker. Beethoven hingegen war der erste Romantiker“. In Italien erlebten die Belcanto Opern ihren Aufstieg. . Bedeutende Vertreter waren Vincenzo Bellini, Gaetano Donizetti und Gioachino Rossini.

Hochromantik:

Bekannte Vertreter der Hochromantik waren der polnische Komponist Frederic Chopin, der Deutsche Robert Schumann sowie Felix Mendelssohn Bartholdy und Hector Berlioz. Damit sind meines Erachtens auch einige der bekanntesten und beliebtesten Komponisten genannt. Denn Chopins als auch Robert Schumanns Klaviermusik zählen zum Pflichtprogramm eines jeden Pianisten.

Spätromantik:

Wichtige Vertreter der Spätromantik sind vor allem der Deutsche Johannes Brahms, Franz Liszt, der Österreicher Antonin Dvorak, Anton Bruckner sowie Richard Wagner, Gustav Mahler, Sergej Rachmaninow und Richard Strauss.