“Das große Welttheater – Salzburg und seine Festspiele” (Filmdoku)

Max Reinhardts Diener Swatosch (Florian Teichtmeister)
Foto: Max Reinhardts Diener Swatosch (Florian Teichtmeister) tischt Höhepunkte der Festspiel-Geschichte auf © David Fisslthaler/pre tv

“Das große Welttheater – Salzburg und seine Festspiele” (Filmdoku)

1. August 2020, 20:15 Uhr, ORF 2
2. August 2020, 20:15 Uhr, ARTE
4. August 2020, 23:00 Uhr, Bayerischer Rundfunk

Die ganze Stadt als Bühne. Das war Max Reinhardts Traum, als er vor 100 Jahren die Salzburger Festspiele aus der Taufe hob. Um dieses Jubiläum gebührend in Szene zu setzen, hatBeate Thalberg einen ganz besonderen Film gedreht: Salzburg das große Welttheater. Seien sie dabei, wenn Grenzen verschwimmen. Wenn große Künstler und Künstlerinnen aus verschiedenen Jahrzehnten, von Richard Strauss bis Anna Netrebko, alle an einem Ort, in einer Nacht sich treffen. Und zwar beim Diner auf dem Salzburger Schloss Landskron.

Zentraler Mittelpunkt der Film-Doku ist Franz Swatosch, der würdevoll, elegante Diener Max Reinhardts – dargestellt vom österr. Schauspieler Florian Teichtmeister.

Interview mit Regisseurin Beate Thalberg

Im Interview mit klassik-begeistert erzählt Regisseurin Beate Thalberg nicht nur, welche Rolle drei Frauen bei der Entstehung der Festspiele spielten, welcher Intrige der Erneuerer und Komponist Gottfried von Einem zum Opfer fiel, sondern auch warum sie heulen könnte vor Glück…

Interview: Andreas Schmidt und Jürgen Pathy

Da Sie so tief in die Geschichte der Salzburger Festspiele eingedrungen sind. Wie sehen Sie die aktuelle Situation und die Zukunft der Festspiele?

Beate Thalberg: Ich komme gerade aus Salzburg, war zweimal dort während der letzten Tage. Die Festspiele, also die Menschen, die sie machen, zeigen sich als unglaublich mutig, entschlossen und resilient bei gleichzeitiger großer Achtsamkeit angesichts der Corona-Gefahr. Ich glaube, dass die Festspiele in Zukunft erst richtig verstanden werden. Seit 100 Jahren gibt es diese pro-europäische, kosmopolitische Ausrichtung, die nicht nur auf dem Papier steht. Seit 100 Jahren wird Bühnenkunst für Menschlichkeit, für eine bessere Welt gemacht. Jetzt, in diesen bedrohlichen Zeiten, brauchen wir sie mehr denn je. Jetzt, da das Bewusstsein geschärft ist, hören wir sie besser denn je.  ICH GLAUBE AN DIE UNSTERBLICHKEIT DES THEATERS, beginnt Max Reinhardt seine „Rede an den Schauspieler“. Ich auch.

Müssten Sie Ihren Film mit drei Worten beschreiben, welche wären das?

Eine sinnliche, überraschende Zeitreise.

Wann und wie entstand die Idee, das Konzept zu diesem Film?

Die Anregung der ORF-Programmdirektorin Kathrin Zechner lautete: etwas Großartiges zu „100 Jahre Salzburger Festspiele“. Naja, „großartig“ kann man sich nicht vornehmen,…

Den Rest des Interviews gibt es bei Klassik-begeistert.de zu lesen, dem Blog von Andreas Schmidt.

 

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