Der letzte Romantiker | Vladimir Horowitz (1903-1989)


[The Last Romantic | Liszt – Consolation Nr. 3 S.172]

So heißt die eindrucksvolle TV Konzert-Dokumentation aus dem Frühjahr 1985 mit dem gefeierten und bedeutendsten Pianisten aller Zeiten: Vladimir Horowitz. Der Klavierliebhaber erfährt wie himmlisch, der bereits greise aber dennoch bestens gelaunte “Priester der Kunst” auf seinem Klavier predigen konnte. Franz Liszts Consolations Nr. 2 und das ein oder andere Virtuosen-Stück verdeutlichen, weshalb die Begeisterung um den 1989 verstorbenen Künstler ungebrochen anhält – seine Fähigkeit die schwierigsten Oktav-Passagen kinderleicht aussehen zu lassen, seine Art und Weise das Klavier perlend zum “Singen” zu bringen, seine einzigartige Kunstfertigkeit mehrere zugleich gespielte Stimmen ungleich zu phrasieren, sind bis heute unerreicht. Das Gesamtkunstwerk Horowitz wird mit Sicherheit weitere Generationen überdauern und Jung und Alt in seinen magischen Bann ziehen. “Der letzte Romantiker | Vladimir Horowitz (1903-1989)” weiterlesen

Die zarten lyrischen Nocturnes eines Polen in Paris | Frederic Chopin

Hallo ihr lieben Freunde der gepflegten Musik!

Schon wieder eine Weile her, dass ich einen Beitrag verfasst habe. Was hab ich in der Zwischenzeit getan: Mich weitergebildet, viel Musik gehört,  ein paar Bücher zugelegt: Bach und Chopin Biografien. Textbücher einiger Mozart Opern – „Die Zauberflöte” und „Hochzeit des Figaro”. Außerdem das Textbuch des „Fidelio”, der einzigen Oper von Ludwig van Beethoven. Sollten die Biografien etwas taugen, werde ich sie natürlich verlinken und weiter empfehlen.

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“Träumerei”, Kinderszenen op 15 | Robert Schumann

In meinem ersten Musik-Beitrag möchte ich mich mit einem bezaubernden Klavierstück von Robert Schumann (* 8. Juni 1810 in Zwickau; † 29. Juli 1856 in Endenich) befassen: die “Träumerei”. Es spielt der unvergessene Vladimir Horowitz – für viele der beste Pianist aller Zeiten. Horowitz gab sie regelmäßig als Zugabe. Diese Aufnahme entstand bei einem seiner letzten öffentlichen Auftritten im Moskauer Konservatorium 1986 – nur wenige Jahre vor seinem Tod am 5. November 1989.  Nach Jahrzehnten kehrte der „verlorene Sohn” noch einmal in seine alte Heimat zurück – im Herbst 1925 hatte er Russland in Richtung Westen verlassen –und beschenkte das Publikum mit diesem umjubelten, legendären Rezital. Zum Glück wurde dieses Konzert auf CD und auf Video festgehalten – Horowitz in Moskau.

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