Von den “Geistervariationen” in den Wahnsinn | R. Schumann (1854)

[Robert Schumann,”Geistervariationen” WoO 24 Thema in Es-Dur mit Variationen (Anny Chen)]

Ein allerletztes musikalisches Vermächtnis

Robert Schumann vor 1856 zur Zeit der Geistervariationen
Robert Schumann vor 1856 (Foto: Wikimedia Commons/Adolf von Wenzel)

Im Frühjahr 1854 beginnt Robert Schumann die Arbeit an seinem letzten veröffentlichten Stück: Das Thema mit Variationen „Geistervariationen“. Kurz bevor er sich zum Schutz seiner Frau und Kinder selbst in die Nervenheilanstalt Endenich bei Bonn einliefern lässt. Es wird sein musikalisches Vermächtnis werden – und was für eines. “Von den “Geistervariationen” in den Wahnsinn | R. Schumann (1854)” weiterlesen

Sechs französische Suiten | Johann Sebastian Bach

[Musik: Allemande aus der Französischen Suite Nr. 2 in c-Moll, BWV 813]

Der kongeniale Meister und Influenzer – Johann Sebastian Bach

Der heutige Eintrag beschäftigt sich mit einem Komponisten, der für viele der bedeutendste aller Zeiten sein dürfte: Johann Sebastian Bach ( 31. März 1685 in Eisenach; † 28. Juli 1750 in Leipzig). Das Bach’sche Werk ragt monumental gegen den unendlichen Himmel. Kein halbwegs seriöser Musikliebhaber würde sich jemals wagen das Ouvre des barocken Musikus’ auch nur im geringsten zu kritisieren. Sollte sich doch jemand veranlasst fühlen Kritik zu äußern dann doch bitte im stillen Kämmerlein, wo ihn keiner hören kann, denn diese Kritik stünde nicht unweit der Gotteslästerung. Bach ist einfach ein Gott. Er zählt neben Beethoven und Mozart zu den größte Musikgenies aller Zeiten. Er hat nicht nur Beethovens und Mozarts Kompositionen enorm beeinflusst sondern die vieler weiterer erfolgreicher Komponisten. Sein Ruhm und seine Genialität werden für immer und ewig unantastbar bleiben! “Sechs französische Suiten | Johann Sebastian Bach” weiterlesen

Die zarten lyrischen Nocturnes eines Polen in Paris | Frederic Chopin

Hallo ihr lieben Freunde der gepflegten Musik!

Schon wieder eine Weile her, dass ich einen Beitrag verfasst habe. Was hab ich in der Zwischenzeit getan: Mich weitergebildet, viel Musik gehört,  ein paar Bücher zugelegt: Bach und Chopin Biografien. Textbücher einiger Mozart Opern – „Die Zauberflöte” und „Hochzeit des Figaro”. Außerdem das Textbuch des „Fidelio”, der einzigen Oper von Ludwig van Beethoven. Sollten die Biografien etwas taugen, werde ich sie natürlich verlinken und weiter empfehlen.

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“Träumerei”, Kinderszenen op 15 | Robert Schumann

In meinem ersten Musik-Beitrag möchte ich mich mit einem bezaubernden Klavierstück von Robert Schumann (* 8. Juni 1810 in Zwickau; † 29. Juli 1856 in Endenich) befassen: die “Träumerei”. Es spielt der unvergessene Vladimir Horowitz – für viele der beste Pianist aller Zeiten. Horowitz gab sie regelmäßig als Zugabe. Diese Aufnahme entstand bei einem seiner letzten öffentlichen Auftritten im Moskauer Konservatorium 1986 – nur wenige Jahre vor seinem Tod am 5. November 1989.  Nach Jahrzehnten kehrte der „verlorene Sohn” noch einmal in seine alte Heimat zurück – im Herbst 1925 hatte er Russland in Richtung Westen verlassen –und beschenkte das Publikum mit diesem umjubelten, legendären Rezital. Zum Glück wurde dieses Konzert auf CD und auf Video festgehalten – Horowitz in Moskau.

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